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Mehrkampf und mehrfaches Glück

Vielseitigkeit zahlte sich bei Duathlon-Meisterschaft aus

Autor
Chr. Homagk
 
Datum
02/06/2003
 
Quelle
Lausitzer Rundschau
 
Stichworte
duathlon lm
triathlon
Foto/Abbildung
Chr. Homagk

Paul, Christin, Kolja, Charlott, Suse, Tina und Florian (von links) freuten sich über Duathlon-Landesmedaillen.

Landesbeste im Duathlon und LM-Platzierte

Kinder A (12/13 Jahre) Mädchen 1990:1. Josephine Gampe, 3. Astrid Wienigk; 1991: 1. Lisa Behr, 3. Shirly Heinze; Jungen 1991: 1. Hardy Wienigk 3. Robert Beitsch; Kinder B (10/11 Jahre) Mädchen 1992: 1. Charlott Schulz, 2. Christin Bohot; 1993: 2. Suse Werner, 3. Tina Göllnitz Jungen 1993:1. Kolja Wienigk, 2. Paul Reichelt, 3. Florian Nikolaus; Kinder C (8/9 Jahre) Mädchen 1994:1. Pauline Timmermann; 1995: 3. Marie Göllnitz; Jungen 1994: 2. Loris Gampe; 1995: 1. Andy Wienigk.

Finsterwalde. Beim Zehn-Minuten-Lauf auf dem Turnhof hatte die elfjährige Charlott neunzehn Runden geschafft und die Norm für die Zensur Eins deutlich überboten. Da sie auch auf dem Rennrad solch gute Figur macht, dass die Jungen oft zurückbleiben, sprachen Radsportvereinstrainer Dieter Pätzold und die Triathleten miteinander ab, dem flinken Mädchen eine Bewährungschance beim Ausdauersport-Mehrkampf einzuräumen. Ihr und anderen auch. Beim Duathlon in Cottbus-Kolkwitz zahlte sich dieses Miteinander der Vereine aus; sowohl in der Einzelwertung als auch mit der Mannschaft waren die Finsterwalder vorn. Radfahrtraining zahlte sich auch für Josi aus. Die Zwölfjährige hatte sich mit den Spezialisten oftmals gemessen, war auch bei Radrennen ihres „Stahlrosses“ immer sicherer geworden. Beim Triathlontraining steigerte sie sich an den Älteren der Gruppe und erlebte nun im Kolkwitzer Wald eine Triumphfahrt. Den Laufrückstand holte sie schon auf der ersten 5-km-Radrunde auf, fuhr davon, so weit, dass die bisher stets bessere Cottbuser Julia und auch die schnelllaufende Vereinsgefährtin Astrid beim zweiten Lauf zwar aufholten, aber nicht mehr vorkamen. Den Werbeworten der Schwimmtrainerin Marion Zeyßig verdanken die Mädchen-Väter Göllnitz und Albrecht glückliche Töchter. Denen wurden auf dem Siegerpodest am Wald-Radring schwere, schmucke Medaillen umgehängt, weil sie bei den Lauf-Rad-Lauf-Wettkämpfen sowohl Können als auch Kampfgeist nachgewiesen hatten. Das taten eindrucksvoll auch alle Wienigk-Jungs. Andy sprintete sogar die letzten 80 Meter, unterlag jedoch seinem Cottbuser Gegner nach 10:30 Minuten um eine winzige Sekunde. Und Hardy bestritt mit einem (gepumpten) Rennrad einen Mehrkampf und fiel nicht so weit wie sonst mit dem schweren Mountainbike zurück. Mit 32:40 Minuten erwies sich der 5.-Klasse-Schüler als Schnellster aller Finsterwalder. Dafür erhielt er vom Landesvorsitzenden des Triathlonbundes, Jörg Dierich (Cottbus), die Goldmedaille als Brandenburg-Meister seiner Altersklasse umgehängt.

Ein bisschen verblüfft nahm Pauline drei Tage vor ihrem neunten Geburtstag eine Dreikampf-Goldene entgegen. Dass die Schwimmerin auch ganz gut zu laufen vermag, hatte sie beim Rückersdorfer Volkslauf gemerkt. Nach dem kürzlichen „Doberluger Zweikampf“ war ihr von ihrer Mutti und der Übungsleiterin eingeredet worden, sich der Neptun-08-Truppe zum Duathlon anzuschließen. Als der doppelte Lauf und die Radfahrt so gut klappten, waren alle glücklich mit diesem Einstieg.



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