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Rund 300 Läufer kamen zum Waldsportplatz

Goldene Herbststimmung beim gut besuchten Grödener Volkssportlauf

Autor
Ernst Schmied
 
Datum
27/10/2004
 
Quelle
Lausitzer Rundschau
 
Stichwort
groeden
Foto/Abbildung
Ernst Schmied

Der erstmals durchgeführte Schnupperlauf fand viel Zuspruch bei Kindern wie Eltern.

Namen und Zahlen

5-km-Lauf, 165 Teilnehmer:

Schüler/7-9 Jahre: 1. Tim Bischof GR Gröden 00:23:16; 2. Erik Müller Massen 00:24:58; 3. Sebastian Stahn SV Neptun 08 Finsterwalde 00:25:05.

Schülerinnen/7-9 Jahre: 1. Stefanie Knöfel SV “Linde” Schönewalde 00:26:11; 2. Emma-Lena Schulze SV “Linde” Schönwalde 00:26:42; 3. Marie Göllnitz SV Neptun 08 Finsterwalde 00:28:29.

Schüler/10-13 Jahre: 1. Kevin Linge Mittelschule Gröditz 00:21:07; 2. Enrico Platz SV Prösen 00:21:44; 3. Manuel Häslich TSV Gröditz 00:22:23.

Schülerinnen/10-13 Jahre: 1. Juliane Weidner SV “Linde” Schönewalde 00:22:42; 2. Suse Werner SV Neptun 08 Finsterwalde 00:22:27; 3. Karola Schulz SV “Linde” Schönewalde 00:22:42.

Männliche Jugend/14-17 Jahre: 1. Franz Löschke SV Neptun 08 Finsterwalde 00:16:23; 2. Daniel Jaffke TSV Blau-Weiß Gröditz 00:18:37; 3. Conrad Naumann SV “Linde” Schönewalde 00:19:02.

Weibliche Jugend/14-17 Jahre: 1. Lisa Münch TSV Blau-Weiß Gröditz 00:20:25; 2. Madlen Weps SV Neptun 08 Finsterwalde 00:21:12; 3. Kathleen Schulz SV “Linde” Schönewalde 00:23:08.

Männer: 1. Kurt Bratz SV “Linde” Schönewalde 00:16:11; 2. Thomas Wille SV “Linde” Schönewalde 00:16:44; 3. Thomas Habel SV “Linde” Schönewalde 00:17:48.

Frauen: 1. Katja Knesse SV “Linde” Schönewalde 00:21:31; 2. Kathrin Prokupek Motor Großenhain 00:22:06; 3. Viola Bauer SV “Linde” Schönewalde 00:22:38. Gesamtwertung Männer: 1. Kurt Bratz SV “Linde” Schönewalde 00:16:11; 2. Franz Löschke SV Neptun 08 Finsterwalde 00:16:23; 3. Thomas Wille SV “Linde” Schönewalde 00:16:44.

Gesamtwertung Frauen: 1. Lisa Münch TSV Blau-Weiß Gröditz 00:20:25; 2. Madlen Weps SV Neptun 08 Finsterwalde 00:21:12; 3. Katja Kneese SV “Linde” Schönewalde 00:21:31.

11-km-Lauf, 67 Teilnehmer:

Männliche Starter: 1. Martin Mittelstädt SV Neptun 08 Finsterwalde 00:40:43; 2. Jens Baumgarth SV Merzdorf/Gröden 00:41:48; 3. Marian Münster Crosshopper Wiederau 00:42:16.

Weibliche Starterinnen: 1. Angelika Schurig Brößnitz 00:49:50; 2. Elvira Funk SV Merzdorf/Gröden 00:56:02; 3. Ina Kresse Lampertswalde 00:57:11. 

Gröden. Der 27. Werner-Seelenbinder-Lauf in Gröden wird allen Aktiven und den rührigen Organisatoren und Helfern des SV Merzdorf/Gröden bestimmt noch lange in bester Erinnerung bleiben. Nach zwei verregneten Läufen (2002 und 2003) sorgte diesmal ein stabiles Wetterhoch für hervorragende Laufbedingungen, und so strömten am Sonntagmorgen 300 Aktive zum Grödener Waldsportplatz.

Unter ihnen waren erstmalig auch 47 Schnupperläufer, darunter 20 Kinder aus den Kitas Gröden und Merzdorf, die die neue 1,5 Kilometer lange Waldstrecke testen wollten.

Das war schon ein beeindruckendes Bild, wie die Kleinsten, oftmals begleitet von Muttis und Vatis, nach dem Start losstürmten, begleitet vom Beifall der Fünfkilometer- und Elfkilometerläufer sowie der zahlreichen Zuschauer.

Nach 6:55 Min. war der Erste wieder im Ziel (Jonas Engelskircher/SG “Grüne Eiche” Großthiemig), wo alle Kleinen liebevoll verpackte Süßigkeiten als Lohn für ihren ersten Wettkampfeinsatz erhielten.

Nach 14:18 Min. war die letzte Schupperläuferin im Ziel. Zu diesem Zeitpunkt waren die 165 Teilnehmer des 5-km-Volkssportlaufes und die 67 Aktiven des 11-km-Hauptlaufes bereits auf ihrem Kurs im Grödener Wald. Kurt Bratz (SV “Linde” Schönewalde), im Vorjahr Pokalsieger in der Jugendklasse, kam als Erster nach 16:11 Min. ins Ziel, womit er einen glänzenden Einstand in der Altersklasse der Erwachsenen hatte.

Nur zwölf Sekunden später folgte ihm der beste Läufer der männlichen Jugend, Franz Löschke vom SV Neptun 08 Finsterwalde, der so schnell war wie noch kein anderer in dieser Altersklasse auf dem Grödener Waldkurs. Der Vorjahressieger Thomas Wille und der sechsfache Sieger der vergangenen Jahre, Thomas Habel (beide SV “Linde” Schönewalde) waren die nächsten im Ziel. Auch die Grundschule Gröden konnte jubeln, denn bei den Schülern (7-9 Jahre) gewann Tim Bischof nach 23:16 Min.

Ihre Spitzenstellung unterstrichen einmal mehr die von Dieter Wils trainierten Aktiven vom SV “Linde” Schönewalde, die vier Tagessiege errangen, wobei die Kontinuität der Schönewalder Trainingsarbeit besonders am Beispiel der Frauensiegerin Katja Kneese ins Auge fällt, denn die Schönewalderin siegte auch schon in den Jahren 2002 und 2003 in Gröden. Nach 41:05 Min. war die letzte Starterin des 5-km-Laufes im Ziel, und wenig später war der erste Läufer des Hauptlaufes nach 40:43 Min. im Ziel – Martin Mittelstadt vom SV Neptun Finsterwalde, der damit 14 Sekunden schneller war als Denis Mietzsch bei seinem Sieg 2003. Übrigens: Der Tagesschnellste 2004 siegte schon einmal in Gröden, nämlich im Jahr 2000 in der Ak männl. Jugend beim 5-km-Lauf.

Kurz darauf wurde der Beifall auf der Zielgeraden noch stärker, als Jens Baumgarth aus Elsterwerda, der wöchentlich zweimal in der Laufgruppe des SV Merzdorf/Gröden trainiert, erneut wie im Vorjahr als Zweitbester ins Ziel kam (41:48 Min.). Und auch Elvira Funk von der einheimischen Laufgruppe schaffte als Zweitplatzierte (56:02 Min.) den Sprung auf das Siegerpodest. Dort stand abermals ganz oben wie schon in den Jahren 2000, 2002 die souveräne Siegerin Angelika Schurig aus Brößnitz (49:50 Min.), die 2003 aufgrund einer Erkrankung ihre Siegesserie hatte nicht fortsetzen können.

Nach 1:15:12 Std. kam sichtlich erschöpft von dem anspruchsvollen Waldkurs die letzte Läuferin ins Ziel, Gisela Makschin vom SV Neptun, doch als sie am Ende der sofort danach zügig durchgeführten Siegerehrungen gemeinsam mit dem 66-jährigen Reinhard Rohmann aus Berlin einen Ehrenpreis durch die Grödener Veranstalter überreicht bekam – da strahlte die tapfere Läuferin wieder.

Diese letzte Geste der Grödener Organisatoren fand viel Beifall bei allen Beteiligten. Sie unterstrich, was die Grödener Laufatmosphäre schon seit Jahren auszeichnet: Ein Herz nicht nur für die Sieger, sondern auch für die ganz normalen Alltagsläufer zu besitzen.



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