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«Christmas Dream» mit viel Schwung

Jazzy-Dancers setzen Schlusspunkt beim Weihnachtsmarkt

Autor
Heike Lehmann
 
Datum
08/12/2004
 
Quelle
Lausitzer Rundschau
 
Stichwort
jazzdance
Foto/Abbildung
Heike Lehmann

Grazie, aber auch viel Schwung bringen die Jazzy-Dancers auf die Bühne. Spritzige Choreografien zu modernen Rhythmen – das ist ihr Geheimnis.

Finsterwalde. Den Schlusspunkt beim diesjährigen Finsterwalder Weihnachtsmarkt setzen die Jazzy-Dancers. Die RUNDSCHAU besuchte sie in ihrer Trainingsstunde.

Es geht erstaunlich ruhig zu in der Doppelturnhalle bei der abendlichen Übungsstunde der Jazzy-Dancers. Die jungen Frauen trainieren so konzentriert, da bedarf es nicht vieler Worte. Viele von ihnen tanzen seit mehreren Jahren. Als Jazzy-Dancers haben sie elbe-elster-weit schon so manches Dorffest umrahmt, Betriebsfeiern auf Temperatur gebracht oder für Überraschungen bei Geburtstagen gesorgt. Derzeit haben aber die Weihnachtsmärkte und -feiern Hochkonjunktur. Da sind auch die Jazzy-Dancers mit ihrem Jazz-Tanz und modernem Tanz wieder ver stärkt gefragt.

Trainerin Sandra Meersch, eine gebürtige Finsterwalderin, hält den Jazzy-Dancers, die unter dem Dach des Vereins Neptun 08 trainieren, die Treue, obwohl sie schon seit zwei Jahren in Cottbus lebt und arbeitet. Zuvor hat sie als Tanzpädagogin im Tanzstudio «La Belle» ihr Geld verdient. Erste tänzerische Schritte unternahm sie schon als Achtjährige. Tanzlehrerin Irene Hartnick weckte in ihr schließlich die Liebe zum Tanz. Sandra Meersch studierte schließlich in München an der Iwanson Schule drei Jahre Tanz und Choreografie.

Nach intensiver Erwärmung – beneidenswert wie gelenkig die Körper der jungen Tänzerinnen sind – kommt die kurze Anweisung von Sandra Meersch: «Wir machen jetzt den ,Hey, Mama’.» Die Tänzerinnen formieren sich, Sekunden später schallt die richtige Musik aus dem CD-Player und los geht’s! Wie durch einen Zauber huscht beim flotten Tanz ein entspanntes Lächeln über die Gesichter der jungen Frauen – kein Zweifel: Was sie hier treiben, macht ihnen sichtlich Spaß.

Der «Christmas Dream» tönt als nächstes durch die Halle. Die jungen Frauen haben dazu einen ebenso schwungvollen Tanz in petto, der vor allem in diesen Tagen immer wieder zur Aufführung kommt. Nur hier und da meint Sandra Meersch, dass noch was besser zu machen ist. Denn das klappt alles schon wunderbar! Auch der nächste Song – «Black or White» von Michael Jackson – hat die Choreografin zu einer spritzigen Abfolge von Figuren inspiriert. Daniela, Katharina, Tabea, Konstanze, Claudia, Nicole, Christin und die anderen beweisen jetzt, dass sie auch eine gehörige Portion Kondition haben. Die schwarzen Hüte keck in die Stirn gezogen – das wirkt. «Das war schön sauber», lobt auch Trainerin Sandra. Beim Auftritt am Sonntag um 17 Uhr wird es genauso gut klappen.