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Mannschaftsbronze und Einzelmedaillen

Autor
André Engel
 
Datum
12/06/2005
 
Quelle
neptun08.de
 
Stichworte
lm
schwimmen
Foto/Abbildung
André Engel

Die 4x100-Meter-Freistilstaffel des SV Neptun 08: Ulrike Lortz, Julia Lortz, Julia Pukrop und Lydia Svoboda.

Schwimmen. Viel zu feiern gab es bei den diesjährigen Landesmeisterschaften im Schwimmen in Potsdam. 236 Aktive mit 1060 Starts kämpften um Medaillen und erste Plätze und auch acht Aktive des SV Neptun 08 Finsterwalde mischten sich mit unter die Sportlerschar.

Gut vorbereitet und frohen Blickes gingen die ersten Starts relativ unspektakulär über die Bühne, ehe Julia Pukrop in 37,12 Sekunden die 50 Meter Brust für sich entschied. Die Erste von insgesamt 16 Medaillen landete beim SV Neptun. Julia in nur wenig nach, stand ihr ihre Schwester Tina, die in 40,49 Sekunden den dritten Platz in ihrer Altersklasse belegte. Nach diesen ersten Erfolgen, waren es Tom Werner im Jahrgang 1990 über 100 Meter Delphin in 1:15,20 Minuten und Nils Hartmann im Jahrgang 93 in 1:36,10 Minuten die für die nächsten Bronzemedaillen sorgten. Es folgte Lydia Svoboda mit dem Titel über 200 Meter Delphin in 2:55,39 Minuten und Julia Lortz mit ihrem Vize-Meister über die gleiche Distanz in 3:23,01 Minuten. Den Vormittag beendet Julia Pukrop, die auch die 100 Meter Brust am Sonntag in 1:28,43 Minuten gewann, mit ihrem Titel über 200 Meter Brust in 3:12,28 Minuten.

Und während der Trainer Jürgen Hartmann in der Mittagspause frische Luft genoss, nutzte die Vereinsführung die Gelegenheit ein wenig mit dem Präsidenten des Landesschwimmverbandes zu plaudern und entspannten sich die Sportler in der von der Schwimmjugend Brandenburg aufgebauten Bastelecke. Anschließend fanden sich die Aktiven im Wasser wieder, und bereiteten sich auf die nachmittäglichen Finals vor. Deren Teilnehmer ehrenvoll mit Musik einmarschierten und die Atmosphäre sichtlich genossen. Hier war es wieder Julia Pukrop, die mit ihrem vierten Platz im A-Finale der acht Zeitschnellsten über 50 Meter Brust in 38,09 Sekunden die Spannung löste. Danach schwamm ihre Schwester Tina im B-Finale zum fünften Platz in 40,88 Sekunden. Weiterhin für positive Nachrichten sorgte André Engel mit seinem sechsten Platz im Finale über 200 Meter Rücken in 2:30,04 Minuten, ehe Lydia Svoboda und Julia Lortz das Finale über 200 Meter Delphin bestritten. Die härteste aller Wettkampfstrecken zeigte Wirkung. Zwar konnte sich keine von beiden mehr steigern, so reichte es dennoch zum dritten (Lydia) bzw. vierten (Julia) Platz. Ebenso den vierten Platz belegte Julia Pukrop im Finale über 200 Meter Brust in 3:11,31 Minuten. Den Samstag beendet die 4x100 Meter Lagenstaffel der Damen, gemeinsam mit einem Spatz, der sich in die Schwimmhalle verirrt hatte, in 5:16,75 Minuten mit einem sehr guten vierten Platz.

Mit dem Spatz und weiteren vorderen Plätzen begann der Sonntag. So erreichte Lydia Svoboda über 100 Meter Delphin das Finale und den vierten Platz in ihrem Jahrgang in 1:19,46 Minuten. Einen Doppelsieg konnte der SV Neptun 08 in Person von Julia Pukrop und Julia Lortz über 200 Meter Rücken verzeichnen. Puki gewann in 2:50,89 Minuten vor Jule in 3:03,24 Minuten. Die Silbermedaille erschwamm sich Tom Werner über 200 Meter Delphin in 2:48,91 Minuten und ihre Allroundfähigkeiten stellte Tina Pukrop als Vierte über 200 Meter Lagen in 3:14,55 Minuten unter Beweis.

In der Mittagspause wartete wieder die Bastelecke mit der Landesjugendwartin Anja Müller sowie allgemeines Einschwimmen für die kommenden Finals.

In deren Verlauf erreichte Lydia Svoboda als Achte in 1:21,08 Minuten über 100 Meter Delphin sichtlich von den beiden anstrengenden Tagen gezeichnet das Ziel. Nach 200 Meter Delphin erreichte Tom Werner in 2:49,46 Minuten als guter Sechster das Ziel und erfolgreich die Einzelstarts beendete André Engel mit dem fünften Platz über 100 Meter Rücken in 1:06,58 Minuten. Der schöne Abschluss allerdings blieb der 4x100 Meter Freistilstaffel der Damen vorbehalten. Mit den letzten Kräften schwamm man als Drittplatzierte nach 4:35,89 Minuten ins Ziel und gab der Veranstaltung eine würdevolles Ende.

Alle Aktiven können mit frohen Augen auf das vergangene Trainingsjahr zurückblicken. Nach zwei sehr anstrengenden Tagen, hatte jeder sein Erfolgserlebnis und weiß nun, dass die Qualen im Wasser nicht umsonst gewesen sind. Und wer seinen Trainer zufrieden stellt, hat auf jeden Fall etwas richtig gemacht!



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