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Leistungssprung mit Mitte 50

Waldlauf hält fit – Betrachtungen vor dem «dfd»

Autor
Gustav Paul
 
Datum
14/02/2006
 
Quelle
Lausitzer Rundschau
 
Stichworte
nikolauslauf
laufen

Laufsport. Die «Lauferei» hält in Schwung. Das ist nach jedem Trab oder längerem Spaziergang durch die winterliche Heide zu spüren.

Wen wundert’s, dass die Laufsportler ihre Leistungsfähigkeit über viele Jahre halten und auch zu steigern vermögen?

Günter-Franz Grünwald zum Beispiel, ein sportlicher Finsterwalder, Mitte fünfzig, verbesserte beim letzten Ranglistenlauf des Vorjahres seine Streckenbestzeit von vor vier Jahren auf 41:54 Minuten für 10,8 km, 67 Sekunden besser als 2001. Werner Wagner (48) aus Lugau drückte seine Nikolaus-Lauf-Zeit um 77 Sekunden auf nunmehr 48:23 Minuten, er will «dranbleiben». Und auch Marcus Radlach (39) sprang um über eine Minute nach oben in der Gesamtbestenliste dieses Straßenlaufes auf stets der gleichen Strecke. Man kann sicher sein, dass ihn seine 46:25 Minuten auf dem 287. Platz nicht ruhen lassen werden. Patrick Pietzsch (21) rückte mit einer Steigerung um eine knappe Minute auf Platz 126 mit 42:01 Minuten vor.

Mit Riesenschritten geradezu eilen die namhaften Jungen an die Tabellenspitze. Der erst vierzehnjährige Hardy Wienigk aus Breitenau steht nach 149 Sekunden Verbesserung mit 39:45 Minuten auf dem 69. Platz, als Schnellster seines Alters, und Franz Löschke (16) sieht sich nach 100 Sekunden Plus bei 36:35 Minuten auf Platz 21 angelangt, gleichauf mit Martin Mittelstädt (19) aus Massen, der 17 Sekunden flinker war als bisher. Die Bestplatzierten aus unseren Vereinen in dieser 40 Läufe überblickenden Tabelle sind auf den Rängen 8, 11 und 18 Lars Homagk (20), Sebastian Marschner (17) und Heiko Mittag (22), die zu ihren Zeiten bis zu einer Minute schneller rannten.

Ganz vorn steht ein Cottbuser Clubläufer, der als Zwanzigjähriger 1994 sagenhafte 33:24 Minuten flitzte.

In der Damen-Tabelle ist die gegenwärtig Elbe-Elster-Beste Elvira Frank (45) um 80 Sekunden auf 48:25 Minuten und Platz 17 gestiegen. Mit 39:30 Minuten rangiert Marlies Homagk (42) ganz vorn. Auf den Plätzen 5 und 6 parken Karen Andresen (19) bei 42:52 Minuten und Katy Hillgruber (20) bei 43:27 Minuten.

Als Nachwuchs-Beste stehen Astrid Wienigk (12) mit 45:32 Minuten auf Platz 11 und Konstanze Zinke (14) mit 48:49 Minuten auf Tabellenplatz 20.

Beim bevorstehenden ersten Ranglistenlauf 2006 wird eine Strecke von ähnlicher Länge gerannt, allerdings im tiefen Wald. Wenn wie im Vorjahr auch noch tiefer Schnee liegt, dann werden die gesamten Leistungen nicht zu bringen sein.

Aber für einen (vielleicht sogar Mut machenden) Vergleich kann man dann ja die 2005er Ergebnisliste des «Winterlaufs mit Neptun» heranziehen.



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