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Hut ab vor Konni!

Mehrfache Goldmedaillen für die Triathleten

Autor
Gustav Paul
 
Datum
15/04/2002
 
Quelle
Lausitzer Rundschau
 
Stichworte
duathlon lm
triathlon
Foto/Abbildung
Gustav Paul

Bei zwei Nachwuchs-Duathlons bewiesen im Finsterwalder Stadion die Veranstalter-Vertreter erfreuliche Leistungsstärke.

Die Elbe-Elster-Vertreter bei den Duathlon-Landesmeisterschaften:

Damen:

2:15:59 Sabine Rudo 2. Platz U 23; 2:20:28 Suse Homagk 3. Platz U 23; 2:32:45 Konstanze Zinke 4. Platz U 23. Neptun 08 Mannschaft 1. Platz

Herren:

1:41:31 Lars Homagk 2. Platz 24-29 Jahre; 1:44:40 Marco John 2. Platz 35-39 Jahre; 1:47:11 Martin Lademann 1. Platz U 23; 1:53:10 Jens Steuer 6. Platz 24-29 Jahre; 2:07:05 Reinhard Teuber 1. Platz 45-49 Jahre; 2:08:32 Bernd Raum 1. Platz 55-59 Jahre. Neptun 08 Mannschaft 1. Platz

Nachwuchs 5-20-2,6 km:

1:02:21 Martin Wagner 1. Platz 18 Jahre; 1:02:30 Martin Mittelstädt 1. Platz 16 Jahre.

2,6-10-1,6 km, Mädchen:

43:42 Madlen Weps 1 Platz 14 Jahre; 43:58 Christin Stahn 1. Platz 15 Jahre; 51:02 Josephine Gampe 1. Platz 12 Jahre; 56:07 Sylvia Stahn 1. Platz 13 Jahre.

Jungen:

39:37 Franz Löschke 1. Platz 13 Jahre; 40:35 Tommy Richter 1. Platz 15 Jahre; 40:38 Nico Kuhn 2. Platz 15 Jahre; 41:50 Alexander Fritze 1. Platz 14 Jahre; 46:41 Tom Werner 1. Platz 12 Jahre; 47:15 Johannes Döhr 2. Platz 13 Jahre; 47:40 Hardy Wienigk 1. Platz 11 Jahre; 49:58 Paul Löschke 2. Platz 12 Jahre; 52:06 Kolja Wienigk 1. Platz 9 Jahre; 63:02 Andy Wienigk 1. Platz 7 Jahre; 64:00 Tillmann Wagner 1. Platz 10 Jahre.

Finsterwalde. Das “Stadion des Friedens” erlebte mit dem erstmals so bezeichneten “Sängerstadt-Duathlon” erstklassigen Amateursport mit zwei Hauptstadt-Siegplätzen in den Einzelwertungen und zwei Gastgeber-Siegen bei den Mannschaften. Die Stadion-Stimmung wurde von Teilnehmern aus 21 Vereinen als angenehm empfunden. Die lobenswert ausdauernd tätige Helferschar des SV Neptun 08 (42 Leute im teils achtstündigen Einsatz!), erhielt vielfachen Dank für exakte freundliche Organisation, auch vom Hauptkampfrichter Johannes Schmidt aus Cottbus.

Schwer waren alle drei Wettkämpfe. Hochachtung, dass nur ein einziger Athlet ausstieg! Die Leistungszeiten zeigen, wie lange die Kleinen bei ihren Meisterschafts-Proben rennen, rasen und wieder rennen mussten und wie gesteigert weit die Wege ins Ziel für die Großen sich dehnten. Hut ab vor allen! Vor allem aber vor einer jungen Dame, die als Helferin zu kommen zugesagt hatte und nach den ersten zwei Einsatzstunden an einer Straßenkreuzung zur Not-Helferin für das Damen-Team wurde. Konni Zinke, wenig im Training, lud sich ihrem Sportverein zuliebe absehbar quälerische zweieinhalb Stunden Wettkampfbelastung auf. Nur eine Viertelstunde blieb ihr, eine durch zwei Krankheitsfälle entstandene Lücke zu füllen, Sportsachen und Rennrad zu finden. Sie tat’s. Hochverdienter Beifall begleitete sie. Herzlich dankten ihr ihre Gefährtinnen, die mit diesem Einsatz den Mannschafts-Landesmeistertitel dem TSV Cottbus abnahmen. Das Einzelrennen der Damen gewann Diana Hahn (A3K Berlin) nach 1:54:08 Stunden für 8,2-32-5km. Ihrem beeindruckend leichten Lauf konnte Katharina Kastner (New Line Potsdam) nicht ganz folgen, sicherte sich aber mit 2:00:57 Stunden zum dritten mal die Meisterschafts-Goldmedaille des Brandenburgischen Triathlon-Bundes. Sabine Rudo und Suse Homagk belegten die Plätze fünf und sechs, erreichten aber in ihrer Altersklasse “U 23” Silber und Bronze.

Im Einzelrennen der Herren begeisterten gestählte Spitzenleute den Wettkampf. Wenn Jan Nicklaus aus Berlin, für das Zeppelin-Team Potsdam startend, den “eisenharten” Stefan Mäde (Potsdam), Michael Faustmann (Senftenberg) und Marco John (Elsterwerda) eine bis sieben Minuten abnimmt, dann gebührt ihm Anerkennung. Freude löste der einheimische Lars Homagk aus. Er kämpfte sich bereits beim ersten Lauf zwischen die “Ironmen” , hielt den 3. Platz bei der langen windigen Radfahrt und rannte auch beim zweiten Lauf zähe mit schönem hohen Schritt. Vier Minuten Abstand zum Einzel-Meister, dreie zum “Vize” brachten ihm die kaum zu erwartende Bronzemedaille. Und ­ seinem Verein Mannschafts-Gold! Damit hatte erst recht keiner gerechnet. Aber dem Potsdamer Spitzen-Duo fehlte der dritte Mann; und die weiteren Finsterwalder Athleten waren im Mittelfeld so schnell, die Mannschaftsmeister-nachfolge des OSC Potsdam anzutreten. Der “Spreewald-TV” mit dreieinhalb und der TSV Cottbus mit sechs Minuten Abstand staunten nicht schlecht, als zur Siegerehrung neben Lars auch Martin Lademann und Jens Steuer gerufen wurden. Die vom Alter her “grünste” Truppe hatte sich das 2002-er Gold geholt! In den Altersklassen-Ehrungen platzierten sich Reinhard Teuber (45-49) und Martin Lademann (U23) ganz vorn. Gratulation zum “Gold” !



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