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Hand in Hand ins Ziel gelaufen

Alle Finsterwalder erreichten Schmiedefeld

Autor
Jörg Schulz
 
Datum
30/05/2002
 
Quelle
Lausitzer Rundschau
 
Stichworte
rennsteiglauf
laufen

Rennsteiglauf. Es war vorauszusehen - der 30.GutsMuths-Rennsteiglauf zog über 14.000 Teilnehmer in seinen Bann. Bereits am Vorabend tolle Stimmung in den Festzelten bei der obligatorischen Kloß-Party in den Startorten Eisenach, Neuhaus und Oberhof, von der sich die Finsterwalder gerne mitreißen ließen.

Obwohl alles aufgegessen wurde, zeigte Petrus am Morgen die kalte Schulter. Bei bewölktem Himmel und plus 8 Grad Celsius kamen die 6300 Halbmarathonis nur langsam vom Fleck. Mühsam quälte sich die unendliche Läuferschlange auf den Großen Beerberg (982 m), ehe auf der Schmücke (920 m) nach 8,8 km der erste Verpflegungspunkt erreicht wurde. Bis auf ein paar kleine Anstiege, die es aber in sich hatten, ging es jetzt bergab zum Ziel in Schmiedefeld (711 m), das von den Finsterwaldern Martin Lademann (1:36:12 Std.) als Erster erreichte. Ihm folgten “Oldie” Rudi Lehmann (1:43:31 Std.), Roland Baatz (1:44:34 Std.) und als beste Frau bereits nach 1:46:10 Std. Katy Hillgruber.

Unter der Zwei-Stunden-Grenze blieben Roland Fink (1:46:19 Std.), Klaus Hillgruber (1:54:14 Std.), Lothar Damian (1:55:46 Std.) und Manfred Damian (1:58:25 Std.). Beide hatten genügend Zeit herausgelaufen, um ihre Frauen im Zielbereich noch einmal anzufeuern. Glücklich und stolz liefen Evelyn und Regina nach 2:51:13 Std. gemeinsam Hand in Hand ins Ziel und hatten am Abend allen Grund, ihre Premiere über die 20,4 km zu feiern. Vor den Damian-Frauen hatten es auch die Neptun-Mädels Sabine Rudo (1:59:55 Std.) und Ariane Lentz (2:07:39 Std.) geschafft. Dicht auf den Fersen folgten ihnen “Kalle” Grütt (2:09:09 Std.), Georg Gadacz (2:10:13 Std.) und Lothar Schuppe (2:12:35 Std.). Peter Füchsel fand seine auf der Urkunde vermerkte Zeit von 2:15:36 Std. nicht so toll, dafür freute sich Jana Müller über ihre “Fabelzeit” von 1:57:37 Std. - beide hatten ihren Zeitmess-Chip vertauscht. Echte Zeiten gab es für Christel (2:23:29 Std.) und Heinz Hagemann (2:26:00 Std.) sowie für Jörg Schulz (2:31:29 Std.), Werner Mudlack (2:35:39 Std.) und Christine Grütt (2:50:03 Std.). Damit waren alle Finsterwalder unbeschadet in Schmiedefeld angekommen.

Keine Ausfälle auch auf der Marathonstrecke (43,1 km). Meik Mittag erwies sich in 3:40:41 Std. als Schnellster des Trios. Ihm folgten Andreas Weidemann (3:50:34 Std.) und Heiko Mittag (4:12:03 Std.), alles Leistungen, die Respekt verdienen. Die Wanderfrauen Erna Breuer, Uschi Brandt, Erika Hillgruber, Monika Schulz, Beate und Jutta Schuppe ließen es ruhiger als die Läufer angehen, kamen aber auch nicht ganz ohne Muskelkater davon. Trotzdem - am 17. Mai 2003 ist für die meisten wieder “Rennsteigzeit”.



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