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Am Gipfel gab’s warmen Tee

191 Sportler beim Werner-Seelenbinder-Lauf in Gröden

Autor
Chr. Homagk
 
Datum
30/10/2003
 
Quelle
Lausitzer Rundschau
 
Stichworte
groeden
laufen
Foto/Abbildung
Chr. Homagk

Der Regen störte die 191 Läufer in Gröden kaum.

Laufserie. Leider können die Grödener Veranstalter das eine noch nicht: Für perfektes Wetter sorgen. Den reizvollen Volkslauf in die Berge südlich des Ortes organisierten sie am letzten Oktobersonntag wieder einmal bestens.

Während des Rennens empfanden die 123 Fünf-Kilometer- und die 68 Elf-Kilometer-Läufer den schwachen Regen kaum als hinderlich. Beim Streckenkilometer acht gab’s für Bedürftige sogar warmen Tee unterm Regenzelt. Eine beispielhafte «Gipfel» -Fürsorge, derer die frierenden Helfer aber mehr als die «kochenden» Renner und Traber bedurften.

Dass das Nass von oben im Ziel jedoch zunahm und wie im Vorjahr die feierliche Siegerehrung empfindlich störte, trübte die Stimmung. Dabei hätte die Sonne scheinen müssen – so schön war alles vorbereitet und ging alles vonstatten. Dank gebührt den Sportfreunden um Ernst Schmied und Ralf Jaumann!Anerkennung ist auch all jenen zu zollen, die die Gastgeber-Mühe mit sportlichem Einsatz aufwogen. Gisela Makschin als Zweite der W 45 im Hauptlauf tat’s mit 71 Minuten und den Worten «Mir ging’s heute richtig gut». Georg Gadacz siegte in der M 65 mit 58 Minuten vor drei Altersgefährten. Gruppenerste wurden auch Carina Helbig (56:09), Katrin Wende (53:54), Günter-Franz Grünwald (49:15) und Rudi Lehmann (50:21 Min.), letzterer vor sechs Männern zwischen 60 und 64 Jahren. Als Schnellster aus unserer Gegend wurde Meik Mittag aus Zürchel nach 46:14 Minuten Zweiter in der M 35, allerdings vom Gesamt-Besten Denis Mietzsch (40:57) ein großes Stück weg. Der schwere Landschaftslauf brachte allen Beteiligten außer der Nässe noch zweierlei Gutes: Zum einen das Leistungserlebnis, zum anderen die Punktwerte in der Jahresserie. Je 25 Punkte für die Klassensieger füllten Christin Stahns (16) wie Christel Hagemanns (56) Konto auf angenehme Weise.

Wertungspunkte für gute Laufleistungen erhaschten sich auch etliche unserer Kinder und Jugendlichen über fünf Kilometer. Franz Löschke war deren Schnellster. Mit 18:06 Minuten auf Platz 5 insgesamt. Als Zehnter kam Hardy Wienigk (19:20), als Dreizehnter Kolja Wienigk (19:29) ins Ziel. Auf den Protokollplätzen 26, 35 und 39 stehen als beste unserer Läuferinnen Astrid Wienigk (21:26), Madlen Weps (22:52) und Suse Werner (23:04 Min.). Zu besonderem Stolz ist Andy Wienigk (24:19) berechtigt. Der Achtjährige erhielt als Erster der «M 7-9» einen Pokal, wie übrigens auch seine große Schwester in der «W 10-13».



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