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Familien-Lauf mit Leistungswürze

27. Nikolauslauf hielt dem Schneetreiben stand / Sieger aus Bautzen / Karen Andresen bei Frauen vorn

Autor
Gustav Paul
 
Datum
08/12/1998
 
Quelle
Lausitzer Rundschau
 
Stichworte
nikolauslauf
laufen
Foto/Abbildung
Gustav Paul

Der Nikolaus rief und 120 Langstreckler und rund 100 Läufer auf "Einsteiger-Strecken" kamen.

Finsterwalde. 120 Langstreckler und rund 100 Leute auf den „Einsteiger-Strecken“ Mini-Marathon und Meile wurden im Ziel des Schneestraßenlaufs in Finsterwalde-Süd gezählt. Der Hin-Lauf gegen die nassen Flocken war ihnen schwergefallen, und den Rück-Lauf hatten sie nicht recht genießen können, weil das Geläuf patschig und glatt gewesen war.

Deshalb Hochachtung vor allen Läufern - und auch vor den zwei Dutzend Helfern des Nikolaus! Erfreulich, daß sich immer wieder so viele finden, die anderen den Spaß sichern.

Denn ein Sport-Spaß war’s auch 1998 wieder, und dazu einer mit Leistungswürze. Aus Doberlug und dem Finsterwalder Norden, aus Birkwalde und Berlin, aus Domsdorf und Cottbus, aus Potsdam waren Familien, Schülergruppen, Pärchen dabei. Zum ersten Mal trug sich ein Bautzener in die Siegerliste ein: Reinhard Petzold (46), deutscher Seniorenmeister im Duathlon, von Frau und Tochter begleitet, hatte sichtlich Freude am Sturmlauf.

Der 20 Jahre jüngere Uwe Friedrich aus Chemnitz, der 1993er Marathonsieger vom „Dutzend“, folgte mit vier Sekunden Rückstand, und dann schon lief Lars Homagk (22) ins Ziel, der einheimische Kreismeister und 1998er Dutzend-Sieger. Seine 36:20 Minuten lagen nur neun Sekunden vom Zweiten weg. Fünfter wurde Ultra-Quadrathlon-Weltmeister Thoralf Berg aus Cottbus, der am Vorabend für seinen 2. Platz in der Brandenburger Sportlerumfrage in Frankfurt (Oder) geehrt worden war und scheinbar den Festempfang noch nicht ganz verkraftet hatte. Und 14 Sekunden nur dahinter kam mit Martin Lademann (40:41 Minuten) der erste Neptun-Jungtriathlet an.

Die Frauenwertung sah Karen Andresen (18) als Erste. Mit 43:50 Minuten lag sie auf Gesamtplatz 13. Zweite wurde Sabine Rudo (16), die diesem Nikolauslauf die Erkenntnis verdankt: „Sieh da, ich kann’s!“ Immerhin rannte sie 41 Sekunden schneller als die bekannt gute Seniorin Silke Füchsel (50:10 Minuten).

Aus den Finsterwalder Schulen folgten nur wenige Kinder den Lockrufen des Nikolaus zu seinem Lauf nach Süd. Das wird wohl 1999 wieder anders sein; dann nämlich ist der Nikolaustag ein Montag.



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